Das 11. Festkonzert

ZUGUNSTEN DER
STIFTUNG STAATSOPER HANNOVER

SAMSTAG, 12. SEPTEMBER 2015, 11. FESTKONZERT ZUGUNSTEN DER STIFTUNG STAATSOPER HANNOVER.

 

Seit 2005 eröffnet das Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover alljährlich die Opernsaison. Als Gaststar für das 11. Festkonzert am 12. September 2015 konnte die Sopranistin Simone Kermes verpflichtet werden. Günther Heiß, Neue Presse vom 14. September: „Die berühmte Sopranistin rockte mit Stimmakrobatik und Temperament den ganzen Saal. Besonders die Juwelenarie aus Bernsteins „Candide“ (Lied der Cunegonde „Glitter and be gay“) geriet einfach mitreißend.“ Unter der Leitung von GMD Karen Kamensek war sie außerdem als Linda di Chamounix von Gaetano Donizetti mit der Arie „Ah tardai troppo… Oh luce di quest’anima“ und mit der Arie der Amalia „Tu del mio Carlo… Carlo vive“ aus „I Masnadieri“ von Giuseppe Verdi zu erleben!! Stefan Arndt, Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 14. September: Mit ihrem Starkstrom-Temperament dürfte die Sängerin (…), sogar Generalmusikdirektorin Karen Kamensek überrascht haben: Am Ende bekam die verblüffte Orchesterchefin (…) sogar einen Kuss mitten auf die Lippen. (…) Dieser Kuss galt der ganzen Stadt. Die Vorfreude auf die neue Saison war jedenfalls allerorten zu spüren.“

Auf dem Programm standen außerdem glanzvolle Ausschnitte aus dem Programm der neuen Opernsaison – unter anderem aus Giuseppe Verdis „Die Macht des Schicksals“, Antonín Dvoráks „Rusalka“, Mozarts „Titus“ und Carl Maria von Webers „Freischütz“ – großartig gesungen von Mitgliedern des Ensembles: Brigitte Hahn, Dorothea Maria Marx, Mareike Morr, Sung-Keun Park, Diane Pilcher, Ania Vegry, Tobias Schabel, Frank Schneiders und Athanasia Zöhrer.

Es spielte das Niedersächsische Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Karen Kamensek, Anja Bihlmaier und Benjamin Reiners. Dr. Klaus Angermann, Chefdramaturg der Staatsoper, moderierte.

Die eröffnende Rede hielt nach der Begrüßung durch den Intendanten Dr. Michael Klügl Ellen Lorenz in Vertretung des Stiftungspräsidenten Dr. Robert Pohlhausen. Sie spielte mit dem Begriff „Stiften gehen“ und bewies schlafkräftig und humorvoll, dass viele Euronoten, die nicht unter der Matratze oder dem Kopfkissen leben und dort am Leben ihrer Besitzer aktiv teilnähmen, sehr gerne stiften gehen würden und zwar auf das Konto der Stiftung Staatsoper Hannover.

Beim anschließenden Empfang in den oberen Foyers nutzen viele Besucher die Gelegenheit, in angenehmer Atmosphäre mit Gleichgesinnten und Künstlern, ins Gespräch zu kommen. Einig war man sich über die Brillanz des Abends und die Verbesserung der Akustik durch das brandneue „Konzertzimmer“. Große Segel am Bühnenhimmel und breite Segel an den Rändern lassen das Orchester transparenter, deutlich ausgeglichener klingen.

Mit dem Erwerb der Opernkarte (Preiskategorien von 25 – 50,- €) unterstützen die Konzertbesucher die Arbeit der Stiftung Staatsoper Hannover. Diese ermöglicht besondere Opernereignisse in Hannover. Ebenso stärkt die Stiftung Staatsoper Hannover den hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft der Oper durch die Förderung eines engagierten Jugendprogramms.

Simone Kermes studierte bei Prof. Helga Forner an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy ihrer Heimatstadt Leipzig. Ihr Studium sowie zwei Aufbaustudien absolvierte sie mit Auszeichnung. Operngastspiele führten sie als Konstanze, Königin der Nacht, Fiordiligi, Donna Anna, Giunia, Rosalinde, Lucia, Gilda, Ann Truelove, Alcina und Laodice u. a. nach New York, Paris, Moskau und an die deutschen Staatsopern. Sie gab Solokonzerte und Liederabende in ganz Europa, den USA, Japan, Australien, im Sultanat Oman, China, Russland und Mexiko. Neben vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen hat sie diverse CDs aufgenommen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Gesangswettbewerbe und erhielt für ihre Soloalben mehrfach internationale Auszeichnungen, darunter den Echo Klassik 2011 in der Kategorie als »Sängerin des Jahres« für ihre CD »Colori d’amore«. Im April 2013 wurde sie außerdem mit der Goldenen Maske, einem bedeutenden russischen Kulturpreis, ausgezeichnet.

Fotografiert von Barbara Krüger